Ralf Moench Blog

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Jetzt sind schon 3 Monate vergangen, seitdem ich aus Bayern weggezogen bin und in Berlin wohne. Ich muss zugeben, ich hätte nie gedacht, dass ich Bayern mal so sehr schätzen und vermissen werde. Aber anscheinend ist die Heimat eben doch die Heimat, das kann ich jetzt mehr nachvollziehen, als noch vor meinem Umzug. Doch kommen wir zum beruflichen. Ich habe euch ja letztes Mal erzählt, dass ich Unternehmensberater kennen gelernt habe. Diese Kontakte scheinen jetzt Früchte zu tragen, denn ein paar potentielle Kunden haben sich schon bei mir gemeldet und mir ihre interessanten Pläne mitgeteilt. Das beginnt mit ganz einfachen T-Shirt Shopsystemen bis hin zu einer Tanzcommunity. Einfach sind diese Sachen mit Sicherheit nicht, doch mich hat ein befreundeter Programmierer nun auch schon ins Boot geholt, allerdings bei einer eher trockenen Programmierung, bei der es um Steuersysteme geht. Die Arbeit ist zwar ergiebig, aber meine eigenen und vollständig eigenen Projekte würden mich schon mehr erfüllen. Mal sehen, ob ich hoffentlich bald die Zusage bekomme. Das wichtigste ist aber: Ich kann als TYPO3 Freelancer auch in Berlin überleben und habe damit eigentlich mein Ziel schon erreicht. Alles was jetzt noch kommt, ist ein echter Bonus!

12.4.13 18:34, kommentieren

Die ersten Wochen sind vergangen

Liebe Leser, die ersten Wochen in Berlin sind sehr schnell vergangen und ich habe schon viele neue Freunde gefunden. Dabei helfen natürlich das Internet und die Social Networks ungemein. Gerade bei Programmierern wie mir treffen sich viele Leute auf Foren und machen sogar Forenpartys. So habe ich schnell andere Programmierer kennen gelernt und mich ein wenig über die Branche informieren können. Dass dieses Geschäftsfeld sehr hart ist, wusste ich natürlich von vornherein, aber anscheinend gibt es auch viele Möglichkeiten, da immer mehr Menschen nach Berlin kommen und hier die Chance ihres Lebens wahrnehmen möchten. Hier entstehen so viele Firmen wie sonst nirgends. Genau das ist meine Chance, denn ich möchte ja interessante Projekte als TYPO3 Freelancer angehen. Mir geht es dabei eigentlich gar nicht so um das große Geld, sondern eher darum, etwas Einzigartiges zu schaffen, an das sich die Leute noch in vielen Jahren erinnern können. Umso besser ist es, dass ich schon einige Unternehmensberater kennen gelernt habe, mit denen ich einen Deal habe. Wenn sie wieder einen neuen Kunden bekommen, der eine gute Idee in Sachen Internetgeschäft hat, kommt sie sofort zu mir und versuchen mich als Programmierer unterzubringen. Mal sehen, was sich darauf ergibt.

9.4.13 19:40, kommentieren

Der Umzug in eine neue Stadt

Liebe Leser, mein Name ist Johannes und ich habe den Entschluss gefasst aus meiner Provinz in die Großstadt zu ziehen. Das hat nicht nur geschäftliche, sondern vor allem auch private Gründe. Erst vor kurzem habe ich mich von meiner langjährigen Freundin getrennt und brauche jetzt etwas Abstand zu allem. Aber ich möchte euch auch nicht verschweigen, dass hier in der bayerischen Provinz nicht viel in meinem Beruf zu holen ist. Ich bin nämlich Programmierer und möchte eigentlich mehr machen, als nur 0815 Webseiten von Bauern oder Bürgermeistern in der Gegend zu machen, die man eigentlich mit einem Baukastensystem genau so konstruieren könnte. Deshalb habe ich mir gesagt, dass es endlich Zeit wird, den Schritt von der Heimat weg zu wagen und sich in neue Gefilde zu begeben. Meine neue Heimat ist jetzt Berlin und ich muss schon sagen, ich bin überwältigt von der Stadt und seinen historischen Denkmälern. Natürlich sind da das Brandenburger Tor und die anderen Sehenswürdigkeiten zu erwähnen, aber vor allem technische Meisterwerke wie der Hauptbahnhof oder das Sony Center am Potsdamer Platz haben mir es voll angetan. Ein bisschen Probleme macht mir da noch die Berliner Art, die im Gegensatz zu der bayerischen Sprachkultur doch etwas schroff ist. Aber auch damit komme ich bestimmt bald zurecht. Mein Schritt nach Berlin ist aber auch sehr gewagt muss ich zugeben, denn ich möchte nicht als fest angestellter Programmierer meine Brötchen verdienen, sondern direkt als Freiberufler einsteigen. Ich weiß, dass das schwer werden wird, aber ich glaube fest an mich!

6.4.13 09:29, kommentieren